Elinors ereignisreicher Austausch Teil I – Adolesco

Elinors ereignisreicher Austausch Teil I

Es waren drei Monate : Eine unvergessliche Zeit hier in Deutschland

Hallo ich bin Elinor.

Ich wollte schon immer mal einen Austausch mit Frankreich. machen. Als wir dann im Internet Adolesco gefunden hatten, haben wir gleich einen Termin in Kassel bekommen. Zwei Wochen später haben wir auch schon eine E-Mail zugeschickt bekommen. Wir haben Bilder von der Familie in Frankreich erhalten. Am nächsten Tag hat uns gleich die Familie angeschrieben. In drei Wochen sollte meine Austauschschülerin aus Frankreich kommen. Sie wollte vom 18 Mai bis zum 10 August in unserer Familie leben. Als es dann soweit war, haben meine Eltern meine Austauschschülerin Agathe vom Flughafen in München abgeholt. Als Agathe dann endlich da war, habe ich ihr erst mal das ganze Haus gezeigt.

 

Eine Geburtstagsparty mit Freundinnen

Am nächsten Tag ist sie dann gleich mit mir in die Schule gegangen und hat meine Freunde kennengelernt. Am Nachmittag haben wir dann für meine Geburtstagsparty einen Kuchen gebacken. Am Samstag sind dann alle meine Freundinnen zu meiner Feier gekommen. Wir sind in den Kletterwald gefahren und am Abend haben wir noch eine Nachtwanderung gemacht.

 

 

 

Schulzeit

Dann war hier natürlich wieder Schule angesagt. Aber immer, wenn wir die Hausaufgaben gemacht haben und alles getan war, sind wir in den Garten zum Spielen gegangen.

 

Die Wochenenden

Am Wochenende waren wir mit meinen Freunden im Skyline Park. Es war richtig toll, so viel Spaß zusammen haben zu können. Ich bin mit den anderen Mädels Sachen gefahren, die ich mir im Leben nie zugetraut hatte. Am nächsten Tag sind wir mal ins Nautila nach Illertissen gefahren. Es ist toll, dass es dort so viele Rutschen und Becken gibt. Wir hatten die ganze Zeit Spaß. Es gab keine einzige Sekunde, wo es uns langweilig war.

 

 

 

An allen Tagen hatten wir Sonne und heißes Wetter. Wir haben einen Gartenschlauch angeschlossen und sind dann ins Trampolin gegangen. Meine Eltern haben uns mit dem Wasserschlauch nass gespritzt. Wir haben große und kleine Luftballons mit Wasser gefüllt und uns damit gegenseitig nass gemacht.

 

 

Ausflug in den Pfingstferien

Unsere Gemeinde hat eine Partnerschaft mit Coubron bei Paris. In den Pfingstferien sind wir mit Agathe und einigen Leuten aus dem Partnerschaftsverein und dem Bürgermeister nach Coubron gefahren. Ich, Agathe und mein Papa waren zusammen in einer Familie. Wir waren mal im Schloss Chantilly und haben dort einen wunderschönen Tag verbracht. Einmal waren wir auch auf einem Schiff unterwegs auf der Seine.

Ein Sommer in Deutschland

Als wir wieder zuhause waren, waren wir shoppen und haben uns wunderschöne Kleider für den Sommer gekauft. Wir haben dann immer eine Modenschau gemacht und unsere neuen Kleider meinen Eltern vorgestellt. Wir sind oft um die Mittagszeit mit Kirschen raus in den Garten gegangen. Dort haben wir immer Kirschkernspucken gemacht . Bei uns kommt jedes Jahr immer freitags ein Eiswagen. Dort haben wir uns jeden Freitag, immer wenn es sehr heiß war, ein
schönes kaltes Eis geholt. Ständig waren wir auf meinem Trampolin. Wir haben dort oft den ganzen Nachmittag verbracht weil uns einfach so viel eingefallen ist, was wir für Spiele oder lustige Figuren machen könnten.

Am nächsten Tag wurde es ganz spannend. Ich und Agathe durften in ein Zeltlager in den Pfingstferien. Wir waren im „ Circus Pimparello“ . Wir kamen mit komplett fremden Mädchen in ein Zelt. Für Agathe war es noch sehr schwer weil sie noch nicht so gut Deutsch konnte. Wir hatten am ersten Tag einen Rundgang. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und haben uns alle Circus Aktivitäten, die wir lernen können, vorgestellt. Wie zum Beispiel : Trapez, Diabolo oder auch Tuch. Wir durften uns danach aussuchen welche Circus Nummer wir lernen wollen. Ich habe mich für Diabolo und Agathe fürs Trapez entschieden. Wir hatten immer mittags 2 Stunden Mittagspause und durften dann zum Schwimmen oder zur Erholung gehen. Nachmittags hatten wir immer Spiele und Abends auch wieder Programm. Am Ende derWoche gab es dann eine riesengroße Aufführung für alle Eltern.

Alltag im Austausch

Nach den Ferien gab es bei uns in der Schule für die Klassen 5-7 ein großes Fußball Turnier. Agathe wollte unbedingt mitmachen. Sie hat zwar nicht so viel spielen dürfen aber war trotzdem eine tolle Erfahrung für sie gewesen.

Einmal hatte eine meiner Freundinnen Geburtstag. Auch wir wurden eingeladen. Wir haben dann auch bei ihr übernachtet. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Meine Eltern haben eine Tanzschule. Immer Sonntags Abends bringen sie Leuten das Tanzen bei. Wir waren auch einmal mit. Nach diesem Abend hat es uns so gut gefallen das wir dann jeden Sonntag zum Tanzen gegangen sind. Es gab mal einen Tag der offenen Tür bei uns im Musikverein. Wir sind da hingegangen
und durften ganz verschiedene Instrumente ausprobieren, wie zum Beispiel : Querflöte, Posaune, Horn, Trompete und noch viel mehr. Wir haben auch mal bei meiner Freundin übernachtet und sind am nächsten Tag in die Stadt zum Shoppen gefahren.

Meine Eltern und ich hatten einen Ausflug zum Steine klopfen geplant. Dort kann man Urwelt-Schnecken aus dem Schiefer mit Hammer und Meißel holen.
Auf der Hinfahrt gab es einen Riesen langen Stau. Irgendwann sind wir alle aus dem Auto ausgestiegen. Danach haben ich, Agathe und meine Mama den anderen Autos von der anderen Seite zu gewinkt. Alle Autos und Motorradfahrer haben uns zurück gewinkt. So haben wir zwei Stunden verbracht. Beim Steine Klopfen angekommen haben wir tolle Fossilien gefunden.

Danach waren wir noch in der Tiefenhöhle in Laichingen. Wir haben Agathe das Wort „HÖHLE“ sprechen lassen. Das war so lustig, dass wir ihr dann auch noch „FISCHERS FRITZ FISCHT FRISCHE FISCHE“ und das Wort „NACHHER“ beigebracht haben.

Meine Oma und mein Opa wollten auch mal mit uns einen Ausflug machen. Wir waren im Steiff Museum . Das war richtig richtig toll. Dann war mal wieder eine Freundin bei uns. Wir haben ganz normale weiße Hemdchen zu einem wunder schönen Sommer Top umgenäht.

Wir waren auch ganz oft im Allgäu. Wir waren dort auf zwei Rodelbahnen. Dieser Tag war so genial. Wir waren auch einmal in der Breitach Klamm. Am Ende der Klamm sind wir am Ende von Deutschland rausgekommen und waren an der Grenze von Österreich, da ist Agathe richtig ausgerastet. Sie saß auf der Grenze, ein Bein in Deutschland, das andere in Österreich!

 

 

Ich und meine Freundinnen hatten eine Abschluss Party für Agathe geplant. Am letzten Schultag gleich nach der Schule sind meine Freundinnen gekommen. Wir hatten einen Riesenspaß. Wir haben sogar extra einen Tanz auf ihr Lieblingslied geprobt. Ihr hat es sehr sehr gut gefallen. Am Abend gab es eine Gruselwanderung und danach haben wir noch Luftballons mit Grüßen in den Himmel steigen lassen.

Sommerferien in Deutschland

Mein Vater ist Technik Lehrer und hat einen Schüssel für die Schule und den Technikraum, wo er arbeitet. Wir waren in den Ferien noch ganz oft im Technikraum und haben große und kleine tolle Sachen hergestellt. Es gibt bei uns für jeden in den Sommerferien ein Ferienprogramm. Agathe hatte sich für Wakeboard angemeldet. Ihr hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht. Mal wieder waren wir im Allgäu wandern und sind danach ins Wonnemar gefahren. Dort habenwir alle Rutschen getestet und sind sie gefühlt tausend Mal gerutscht. Es gab zum Beispiel : eine Reifenrutsche und die Kamikaze oder dunkle Rutsche oder eine ganz normale.

 

 

Meine Eltern machen jedes Jahr auch selber Ferienprogramm. Sie bieten immer Höhenwanderung im Allgäu an. Dieses Jahr waren auch ich und Agathe dabei. Wir sind eine schöne kleine Wanderung gelaufen. Nach dem wandern sind wir auf dem Alpsee Tretboot gefahren. Danach sind wir noch Minigolf spielen  gegangen.

 

 

Am Wochenende sind ich; Agathe und meine Mutter nach Tripsdrill gefahren. Ich gehe jetzt schon seit drei Jahren nach Tripsdrill . Es ist dort wunderschön. Als wir angekommen sind und wir unseren Schäferwagen bekommen haben, war auch Agathe erst mal überwältigt. Wir sind dann gleich am ersten Tag in den Erlebnispark gegangen. Ich habe ihr so viele tolle Sachen gezeigt die ich liebe.

 

 

Wir sind Kettenkarussell, Badewannenrutsche, Gugelhupf, lustige Fahrrädern und noch viel viel mehr gefahren. Zum Abendessen ging es dann in die Wildsauschenke zum Essen. Am nächsten Tag sind wir zu Frühstück gegangen und danach hat uns ein Züglein abgeholt und zum Erlebnispark gebracht. Als wir dann angekommen sind, haben wir sogar noch meine Freundin getroffen die ganz unabhängig von uns gekommen ist. Wir haben nun so den Tag auch mit ihr verbracht. Meine Freundin war schon das Jahr davor mit mir in Tripsdrill. Meine Freundin und Agathe wollten unbedingt eine Achterbahn fahren die sogar über Kopf geht. Ich wollte und werde so wasmnie in meinem Leben fahren. Als die beiden dann wieder aus der Achterbahn wieder raus kamen haben sie mir ganz stolz erzählt, wie toll es war. Agathe war überwältigt von diesem Adrenalinschub. Der nächste Tag war auch schon unser letzter Tag in Tripsdrill. Nach dem Frühstück haben wir noch Ziegen gefüttert und haben eine Greifvogelschau angeschaut. Wir haben wunderbare Vögel gesehen. Als die Show vorbei war haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht.

Der Austausch geht zuende – erst einmal

Am Mittwoch danach war schon wieder die ganzen drei Monate vorbei. Drei Monate war Agathe bei mir zu Hause. Hat meine Freunde, Familie, meine Klasse, alle Menschen aus meinem Leben kennengelernt. Aber das Tolle war, dass mich ihre Familie eine Woche zu ihnen nach Frankreich eingeladen hat (Anmerkung Adolesco: der zweite Teil des Austauschs ist erst für den kommenden Sommer geplant). Am Tag von Agathes Abreise bin ich also mit ihr nach Frankreich geflogen.

Meine Eltern haben uns zum Flughafen nach München gebracht. Als es dann soweit war, haben wir uns von meinen Eltern verabschiedet und sind ins Flugzeug gestiegen. Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten sind wir endlich in Lyon angekommen. Am Flughafen haben uns schon ihre Familie erwartet. Nach einer Stunde Fahrt mit dem Auto sind wir bei ihr zu Hause angekommen. Sie haben mir ihr Haus und ihren großen Garten gezeigt. Danach habe ich mein Zimmer bekommen. Am nächsten Tag habe ich ihre Freunde kennen gelernt . Wir haben tolle Sachen miteinander gemacht. Am Tag darauf sind wir in einen Kletterwald bei ihnen in der Nähe gefahren. Am Mittag sind wir an einen See gefahren. Dort habe ich den Rest ihrer Familie kennengelernt.

Ein paar Tage später habe ich dann Agathes Hobby kennengelernt. Sie läuft oder rennt mit Hunde. Ich durfte auch teil an ihrem Hobby nehmen. Wir sind mit den Huskys fünf Kilometer durch den Wald gelaufen. Am Abend sind wir mit ihren Eltern in ein Restaurant gegangen. Am nächsten Tag sind wir mit einem Roller durch die Berge gefahren. An meinem letzten Tag sind wir mit ihren Freunden ins Freibad gegangen. Am Abend habe ich noch meine restlichen Sachen gepackt. Am nächsten Tag haben mich Agathe und ihre Eltern zum Flughafen nach Lyon gefahren.

 

Als ich wieder in Deutschland am Flughafen München angekommen bin, hat schon in diesem Moment etwas gefehlt. Als ich wieder zu Hause war, ist mir erst klar geworden, dass jetzt alles vorbei ist. Agathe ist für mich wie eine Schwester geworden. Die erste Woche alleine war schon noch etwas schwer. Aber als die Schule wieder angefangen hat war ich dann wieder richtig in meinem normalen Alltagdrin. Aber es wird immer irgendetwas fehlen weil diese drei Monate einfach unglaublich waren.

 

 

Fortsetzung folgt….

2018 im Sommer werde ich dann zwei Monate nach Frankreich gehen. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit. Ich freue mich noch mehr, Agathe wieder zu sehen. Es waren hier in Deutschland unglaubliche drei Monate. Ich werde sie nie in meinem Leben vergessen. Auch dass wir uns gefunden haben war ein Riesenglück. Ich bin so froh, dass es so so wunderschön geworden ist !

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