Informations- und Kennenlerntreffen in Deutschland

Ein wichtiger Bestandteil unseres Bewerbungsverfahrens

Bei unseren Informations- und Kennenlerntreffen, die zweimal jährlich stattfinden, haben Sie die Gelegenheit,

  • das deutsche Adolesco-Team kennenzulernen. Wir stellen uns vor und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung
  • eventuell Teammitglieder aus dem Ausland zu treffen
  • mehr Informationen zu unserem Programm zu bekommen
  • von den Erfahrungen ehemaliger Austauschschüler zu hören
  • sich untereinander auszutauschen

 

Außerdem möchten wir Sie gerne persönlich kennenlernen. Dafür führen wir ein Interview mit dem Bewerber und den Familienangehörigen durch. Während des Mittagessens sitzen wir gemütlich beisammen und unterhalten uns über allgemeine Themen.

Die Anwesenheit an einem unserer Informationstreffen ist Voraussetzung für die Teilnahme an unserem Programm. Wir möchten gerne gut passenden Austauschpartner für unsere Bewerber finden, dafür ist ein persönliches Kennenlernen unbedingt erforderlich.

Mehr Informationen zu unseren Treffen bekommen Sie im Laufe des Bewerbungsverfahrens.

 

Der erste Schritt im Bewerbungsverfahren ist das Ausfüllen der Voranmeldung.

 

Kürbisquiche – unser Tipp für die herbstliche Austauschküche

Rezept für Kürbisquiche

 

Wir, die Teammitglieder von Adolesco, sind ehemalige Austauscheltern. Wir wissen, dass es manchmal schwierig sein kann, sich immer wieder neue und spannende Unternehmungen auszudenken, um die Austauschschüler zu beschäftigen und ihnen auch noch unsere Sprache näherzubringen. Gemeinsam zu kochen ist eine tolle Möglichkeit zum Austausch über landestypische und familienspezifische Unterschiede, Vokabeln lernen und Zeit miteinander verbringen. Und dann schmeckt es auch noch gut! Viel Spaß beim Nachkochen.

Mürbeteig zubereiten und eine Quicheform damit auslegen. Im Kühlschrank ca. 45 Min. ruhen lassen.

1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen fein würfeln, in 1 Eßl. Butter andünsten und vom Herd nehmen. Mit 200 ml Sahne, 150 g Crème fraiche und 4 Eier verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

500g Brokkoli putzen, in Röschen teilen und in Salzwasser ca. 1 Min. vorkochen.

150 g kleine Tomaten waschen und halbieren.

1 Stange Lauch putzen, waschen und in 1 cm breite Ringe schneiden.

500 g Hokkaido-Kürbis putzen, erst in Spalten, dann in Scheiben schneiden.

Den Backhofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Kürbisstücke und Lauchscheiben in 1 Eßl Butter in der Pfanne ca. 5 Min. dünsten. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Alles Gemüse mischen und auf dem Teig verteilen. Die Eier-Sahne-Mischung darüber gießen und die Quiche im Ofen 45 Min. backen.

Das Adolescoteam wünscht guten Appetit!

Bennos Austausch im Sommer 2017 mit Alden aus den USA

In Deutschland hat Alden sich gewünscht, möglichst viele Schlösser besuchen zu können. Da war er ja in Bayern genau richtig!

Besuch im Schloß Nymphenburg

 

 

 

Schloß Neuschwanstein darf natürlich nicht fehlen!

 

 

 

 

Jetzt ist Benno in Denver und verbringt dort 3 Monate mit Alden. Benno schreibt einen Blog über seine Erlebnisse in Denver und teilt ihn mit uns. Vielen Dank, Benno. Hier geht’s zum Blog: benno-bloggt.com

Das Schloss von Versailles

Versailles – Schloss des Sonnenkönigs

Ein Besuch im Schloss Versailles gehört einfach dazu. Es ist Vorbild für viele deutsche Schlösser gewesen und alle Schüler haben von Ludwig XIV gehört und kennen seine Geschichte. Hier lebt sie in den prachtvollen Sälen und alten Möbeln. Ein beeindruckendes Erlebnis.

 

Der Spiegelsaal

Der Spiegelsaal ist weltberühmt. Sicherlich haben hier Bälle stattgefunden. Aber eigentlich ist er nur Verbindungsgang zwischen den Gemächern des Königs gewesen. Hier haben zahllose Bittsteller gewartet, um einen Blick auf den König zu erhaschen und vielleicht seine Gunst zu gewinnen.

 

Graffiti – keine Erfindung unserer Zeit

Auch damals nicht erlaubt aber praktiziert: Graffiti. Während die Bittsteller stundenlang im Gang ausharrten, um den König zu sehen wenn er seine Schlafgemächer verließ, ritzten sie ihre Namen und andere Dinge in die Fensternischen. Einige Einträge kann man heute noch teilweise entziffern, wie diesen: «Lapierre …. 1760». Wer kann das Mittelwort lesen?

 

Großartige Gartenanlagen

Die Gartenanlagen alleine sind schon einen Besuch wert. Den ganzen Tag lang kann man hier herumwandern und immer neue Geheimnisse entdecken. Es gibt mehrere kleine Schlösser, die der König für seine Frauen bauen ließ und faszinierende Geschichten zu jedem Gebäude und jeder Frau. Für Königin Marie Antoinette wurde ein ganzes Dorf errichtet, das Hameau de la Reine. Dort hat sie mit ihren Kindern «Alltag gespielt» und sie Eier aus dem Hühnerstall suchen lassen.

 

Der Park von Versailles

Nicht nur Flanierwege mit Wasserspiel und gepflegten Gartenanlagen, sondern auch ein Stück Natur findet man hinterm Schloss von Versailles.

 

 

 

Deutsche Traditionen – Brot

Natürlich gibt es Stereotype über Deutschland und die Deutschen. Einige davon stimmen sogar ;-). Die meisten unserer Austauschschüler sind von der Auswahl in unseren Bäckereien überrascht und haben noch nie vorher Schwarzbrot oder Körnerbrot gegessen. Dass eine Mahlzeit nur aus Brot, Butter und Auflage besteht, können sie sich nicht vorstellen. Dies ist also einer der kulturellen Unterschiede, die unsere Austauschschüler bei uns kennenlernen werden.

In einigen Gegenden auf dem Land lebt eine weitere Tradition in den letzten Jahren wieder auf: Brot backen im historischen Backhaus. Wir machen das auch manchmal im alten Backhaus auf unserem Hof in Niedersachsen. Unsere Austauschschüler machen begeistert mit und frisch gebacken aus dem Holzofen schmeckt das Brot gleich noch viel besser.

Das Ergebnis eines produktiven Tages in der Familie. Frisch gebackene und herrliche duftende Brote aus unterschiedlichen Getreidesorten, mit und ohne Körner, mit Sauerteig oder reine Hefebrote. Die Deutschen haben eine unglaubliche Vielzahl an Brotsorten!

 

 

 

Der Ofen in unserem historischen Backhaus ist ca. 2 m lang und es passen ungefähr 40 Brote gleichzeitig hinein. Die Brote werden «frei geschoben», also direkt auf den Boden des Ofens, der vorher stundenlang mit Holz geheizt worden ist. Das macht sich im Aroma bemerkbar, alle Brote schmecken leicht nach Holzfeuer. Unvergleichlich!

 

 

 

Brot selbst zu backen dauert lange. Der Teig muss angesetzt werden und lange gehen bevor er dann endlich im Ofen gebacken werden kann. Hier ist unser Lieblingsrezept, das bisher noch allen Kindern und Jugendlichen gut geschmeckt hat und auch im Backofen in der Küche gut gelingt:

 

1700 g Weizenmehl (1050), 300 g Roggenmehl (1150), 50 g Salz, 1 Würfel Hefe, 1,5 l handwarmes Wasser

Mehlsorten in einer Schüssel mischen und eine Mulde bilden. Hefe in die Mulde bröseln und ca. 300 ml lauwarmes Wasser dazugeben. Umrühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Diesen Vorteig 3-4 Stunden ruhen lassen. Danach das Salz und das restliche Wasser zugeben und zu einem lockeren Brotteig verkneten.

Den Teig wieder 60 bis 90 Minuten ruhen lassen. Die Teigruhe 2-3x unterbrechen und den Teig nochmals durchkneten. Dann den Teig zu einem Brotlaib formen und auf dem Backblech weitere 30 Minuten ruhen lassen. Vor dem Schieben einen kleinen Schlitz am Brotrand schneiden (sonst reißt es vielleicht ein).

Das Brot im Backofen 250 °C ca. 30 Min. backen, dann Ofen auf 180°C runterstellen und weitere 30 Min. backen. Schmeckt frisch am allerbesten!